Vor einem Jahr startete der Fünf Sinne-Blog. Ich hatte Fünf Sinne gestartet, weil mir täglich interessante, spannende oder auch überwältigende Arbeiten begegnen. Illustratoren, Fotografen, Maler oder Musiker habe ich entdeckt, deren Arbeit mir manchmal sogar den Atem raubte. Alle haben gemeinsam, dass wir in ihren Werken erkennen mit welcher Leidenschaft, Ausdauer und Überzeugung sie bei der Sache
Der australische Künstler Guy Whitby – auch bekannt unter seinem Pseudonym WorkByKnight (WBK) – hat schon aus Knöpfen bekannte Persönlichkeiten gepuzzelt. Mithilfe von Tasten alter Keyboards, Taschenrechner und Schreibmaschinen hat er wieder beeindruckend verpixelte Portraits erstellt. Macht einen Schritt nach hinten, falls nicht gleich erkennbar ist, wer dargestellt werden soll. via
Der Wissenschaftler Michael Davidson hatte bereits Anfang der Neunziger die Idee Alkoholika unter dem Mikroskop zu betrachten und abzulichten. Aber erst durch Lester Hutt gewann die Idee an Geschwindigkeit und den Namen Bevshots. Heute kann man Flachmänner, Krawatten und Untersetzer mit den kristallenen Motiven erwerben. Pina Colada Tequila Champagner English Oatmeal Stout Irish Pale Ale Wodka Mar
Haut ist bekanntlich eine gern und häufig genutzte Leinwand. Emma Hack bringt aber Haut und Hintergrund in eine dermaßen wunderbar harmonierende und künstlerische Einheit, dass man manchmal etwas länger braucht um die Konturen der verschiedenen Leinwände zu erkennen. via
Der israelische Künstler Tamir Sher beschloss seinen Plattenspieler nicht länger mit Platten zu bespielen, sondern stattdessen große Kunstwerke aufzulegen. Je nach Geschwindigkeit werden aus ihnen leicht verschwommene Versionen des Originals bis hin zu hypnotisierende Farbkreise. via
Im Rahmen der Chicago Loop Alliance ist das Werk der Künstlerin Jessica Stockholder das Größte in der Geschichte Chicagos. Bis Ende September kann man noch die knallige Farb-Installation an der Straßenkreuzung State und Adams Street sehen. Sie besteht aus über 6.500 qm Vinyl und erstreckt sich nicht nur über Bürgersteige und Straßen sondern auch die Häuser empor. via
Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie Amelia Rais Harnas an einem geselligen (oder einsamen) Abend mit einem Glas Rotwein in der Hand und einer tropfenden Flasche auf der weißen Tischdecke, die enstandenen Flecken betrachtet und sich denkt: “das sieht doch aus wie…”. Tatsächlich ist Amelia in tiefstem Herzen Portraitistin und sieht in der Kontrolle der unkontrollierbaren Ausbreitu
Judith Braun malt mit ihren Händen, genauer mit ihren Fingerkuppen. Mit Graphit oder Farbe und meist symmetrisch, entstehen metergroße, abstrakte Kunstwerke. Einzigartig. via